15. Weert-Ihnen Cup in Borssum

Auch bei der 15. Auflage des Weert-Ihnen Cup war der Fußball-Nachwuchs wieder mit großem Eifer dabei, so wie hier die D-Jugendlichen von Gastgeber Blau-Weiß Borssum und dem VfL Oldenburg.

Pünktlich zu Himmelfahrt beginnt im Emder Stadtteil Borssum immer die fünfte Jahreszeit: Dann ist Weert-Ihnen-Cup. Das größte Jugendfußballturnier im Nordwesten lockte auch an diesem Himmelfahrt-Wochenende exakt 114 Jugend-Mannschaften von den G- bis zu den D-Junioren auf die Sportanlage von Blau-Weiß Borssum.

Bevor der Fußball-Nachwuchs um die begehrten Trophäen spielt, steht traditionell ein Benefizspiel zwischen einer Emder Auswahl und einer Legenden-Mannschaft mit früheren Bundesliga-Profis vom FC St. Pauli, Werder Bremen und dem HSV auf dem Programm. In diesem Jahr siegten die Bundesliga-Legenden durch ein spätes Tor von Ailton knapp mit 2:1. Der Erlös der freundschaftlichen Begegnung ging an das Projekt "Teilhabe für alle - Förderung benachteiligter Kinder".

An den Tagen danach gehörte das Spielfeld am Birkenweg dann bei bestem Sommerwetter den Jugendfußballern. Nicht nur lokale Teams vom SV Amisia Stern Wolthusen oder der JSG Gemeinde Hinte waren am Start, auch der USC Paloma aus Hamburg oder der TSV Wulsdorf aus Bremerhaven hatten die weite Anreise nach Ostfriesland nicht gescheut. Auch der Fußball-Nachwuchs vom SV Meppen oder dem VfL Oldenburg gab sich die Ehre. Bei den F-Junioren siegte in der "Champions League" am Ende Concordia Hamburg mit 4:0 gegen Gastgeber Blau-Weiß Borssum. Bei den E-Jugendlichen stand die JSG Delmenhorst nach einem 9:8 gegen Rot-Weiß Emden ganz oben auf dem Siegerpodest. Bei den D-Junioren holten sich die Kicker von Blau-Weiß Papenburg durch einen 1:0-Sieg gegen die JSG Großefehn den großen Siegerpokal.

Rund um das Turnier sorgten viele helfende Hände vom Ausrichter Blau-Weiß Borssum wieder für einen reibungslosen Ablauf. Das Besondere an diesem Turnier ist: Verlierer gibt es nicht. Auch deswegen waren die Kinder voller Eifer dabei, denn keine Mannschaft ging leer aus und die Kleinen zeigten, wie gut sie schon mit dem Ball umgehen können. "Wenn die ganze Familie zuschaut, macht es natürlich doppelt so viel Spaß. Wir wollen hier glückliche Kinder sehen, deshalb haben wir gesagt, dass nach den Gruppenspielen kein Team ausscheiden soll, und somit haben alle Mannschaften nach Champions League, Europa-League und Conference-League insgesamt neun Spiele, kein Team geht ohne einen Pokal nach Hause“, erklärte Mit-Organisator Thomas ten Hove, der das Turnier 2007 ins Leben gerufen hatte und auch nach der 15. Auflage wieder in viele glückliche Kinderaugen blickte.


Autor: Bartsch